Kommt jetzt das islamistisch-sozialistische Kalifat? – Eine Berliner Horrorstory 

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Der 20. September 2026 in Berlin scheint ein Sonntag wie jeder andere zu sein. In einem Kreuzberger Bio-Café steht ein 39 Jahre junger Mann, mitten in der midlife crisis, und bezahlt 9,90€ für eine mittelgroßen Chai Latte mit Hafermilch. Draußen torkeln unzählige Gruppen Jugendlicher oder zumindest Junggebliebener betrunken nach Hause, während eine Handvoll Clanchefs krumme Dinger dreht und wieder andere sich in einem modernen Yoga-Studio selbst finden.

An diesem Tag steht zwar auch eine Schicksalswahl an, aber es deutet zumindest nichts darauf hin, dass sie schicksalhafter als die anderen Schicksalswahlen werden wird, die seit einigen Jahren jedes Mal zuverlässig in der Zeitung angekündigt werden.

Doch der Bio-Chai Latte trinkende Typ, die Jugendlichen oder zumindest Junggebliebenen, die Yogierenden, die sich noch gar nicht zu Ende gefunden haben, und sogar ein paar von den Clanchefs ahnen nicht, dass es ihr letzter Schluck Bio-Café, ihr letzter Blackout, ihre letzte Yoga-Stunde und ihr letztes krummes Ding vor dem Kalifat Berlin sein wird, das in Form von 25% Linkspartei bereits bedrohlich auf sie zurollt. Vielleicht haben sie es sogar selber gewählt, ohne davon zu wissen, gutgläubig wie sie sind. 

Spätestens aber, als der Remmo-Clan-Boss Issa Remmo neben einem weiteren Terror-Vertreter am Abend auf der Neuköllner PdL-Wahlparty gesichtet wird, ist man sich der drohenden Gefahr bewusst. Unzählige Medienmenschen und ihre Stammkunden sind sofort zur Stelle und am nächsten Tag schlägt das Thema Wellen, als hätte man einen gestrandeten Wal entdeckt. Es muss also um etwas wirklich wichtiges gehen!

Und ob es das tut! Sogar die Tagesthemen lassen über einen Herrn Thadeusz den Kommentar verkünden, der den Bürgern sofort unmissverständlich erklärt, dass sich das Land nun bei diesen „Anfängen“ von „Wehret den Anfängen“ befindet. Denn sollten SPD und Grüne tatsächlich eine Landesregierung mit Elif Eralp und ihren antisemitischen „Hass-Vertreter[n]“ zulassen, bräuchten die sich am nächsten Holocaust-Gedenktag schon gar nicht mehr blicken lassen! Aus der Geschichte gelernt haben sie dann offenbar gar nichts – im Gegensatz zu uns: 

„Wir, die vernünftige Mehrheit im Land, verstehen ,Wehret den Anfängen’ unverändert als Auftrag, denn was wir aus unserer deutschen Geschichte hoffentlich gelernt haben, gilt nicht nur für AfD-Politiker – es gilt auch für die dunkelroten Antisemiten, die gestern Abend mit Palästinenser-Symbolen in Berlin gefeiert haben.“

Spricht der Mann von der deutschen Mehrheit, die aus der Geschichte lernt, etwas gegen Waffenlieferungen an Israel zu haben? Spaß beiseite. Das ist vielleicht eine Mehrheit, aber keine vernünftige, ja schwer antisemitisch noch obendrein! Und mit Antisemitismus kennt ein deutscher Journalist sich aus, den erkennt er schon von weitem an „Palästinenser-Symbolen“.  Abschließend verkündet Thadeusz betroffen, aber ungebrochen kämpferisch, worüber wir uns sowieso alle längst einig sind: „Am Yisrael Chai – Lang lebe Israel“

Nachdem das geklärt ist, klären natürlich trotzdem alle nochmal nach, die sich ihrer besonderen Verantwortung gegenüber der deutschen Geschichte bewusst sind und angesichts dieser Verantwortung nicht einmal vor Waffengewalt zurückschrecken: Es sind die heimlichen Bundeshelden mit dem schwarz-roten Umhang – zur Stunde tagt bereits eine Kommission über die Frage, ob die Farbe rot jetzt noch tragbar sei – und sie stehen bereit, um ihre Berliner Abkömmlinge vor dem Abgrund zu bewahren. 

Nicht nur die erste Reihe ist mit dem Kanzler, dem bayrischen Kanzler und dem gut gemeinten Rat zur Stelle, auf keinen Fall die Kalifat-Koalition einzugehen. Sogar bereits vergessene Helden der jüngeren SPD-Geschichte unterbrechen ihren wohlverdienten Lebensabend, um ihre Parteifreunde in Form eines Briefs sanft in die rechte Richtung zu stupsen. Sie seien vollkommen schockiert, dass man bei der Berliner Linken mit kriminellen Clan-Bossen tanzt und wissen außerdem, was Distanzierungen von PdL-Politikern grundsätzlich sind: faule Ausreden. Eine Koalition kommt also nicht in Frage, falls noch irgendjemand daran gezweifelt hat.

Dann meldet sich auch die AfD zu Wort und trommelt zur aktuellen Stunde im Haus des herrschenden Volkes, um den antisemitisch-terroristischen Islamogauchisme öffentlich zu verurteilen.  Die sind zwar auch Antisemiten, aber immerhin auf eine irgendwie heimelige, fast schon wohlige Art und Weise, die in manch einem CDUler ein merkwürdig bekanntes Gefühl von Heimat auslöst. Und außerdem herrschen an der Unionsspitze immer noch insgeheim Zweifel, heißt es aus internen Kreisen, ob die Berliner Hippies von SPD und Grünen über all die berauschten Sex-Partys im KitKat nicht längst ihre gute Erziehung vergessen hätten.  Es wäre daher fatal, sich die Gelegenheit entgehen zu lassen, noch einmal anzumahnen, dass erstens Ferat Koçak sowieso abtreten und zweitens die „Unheilige Allianz mit Clankriminalität, Islamismus & Judenhass“ gestoppt werden muss, bevor es zu spät ist. Ein paar Minuten später hallt das Geräusch einer kaputten Schallplatte durch den halb leeren Saal, das heißt die Rednerin von Bündnis 90 übernimmt den obligatorischen Verweis auf den 7. Oktober. Und wäre mittlerweile nicht hinreichend bezeugt, worauf sich wie immer alle guten Bürger einigen, würde jetzt nun wirklich keinem mehr einfallen, daran zu zweifeln, dass es hier um nichts geringeres geht, als das links-antisemitische Terror-Kalifat von Berlin zu verhindern.  Alle bis hier erwähnten kämpfen noch zur Stunde in ungebrochener Tapferkeit.

Heute ist der 24. September und vielleicht ist es das Ende eines bösen Traums, den das politische Berlin in eisiger Nacht durchstehen musste, aber vielleicht ist es auch erst der Anfang vom Ende des Abendlandes. Hin und wieder hört man radikale Stimmen, die von einer eigennützigen Kampagne zur Verhinderung einer links-geführten Berliner Regierung sprechen. Man hört böswillige Unterstellungen, die CDU selbst habe Remmo im Januar 2025 in den Bundestag eingeladen. Am hartnäckigsten aber hält sich der Vorwurf, es handle sich um „Panikmache“. 

Und wer möchte denn in dieser Lage einem Andern die Panik verdenken? Von Pantisano über Eralp bis Koçak – sie senken betroffen den Kopf, heben beide Arme, revidieren und bitten um Entschuldigung, wann immer Tagesspiegel, BILD oder CDU etwas zu monieren haben.  Mehr noch, sie lassen umgehend Pali-Tuch tragende Köpfe rollen. Offenbar sind sie sich bewusst, dass derartige Symbole schwer antisemitisch sind.  Das ist keine Geste von Unschuld, das ist ein Eingeständnis, und der vernünftige Berliner Leser ist wohlwollend beraten, die Chance auf Rot-Grün-Schwarz zu unterstützen, sofern er nicht beabsichtigt, in Zukunft unter den Gesetzen der Scharia zu leben.

Kommentare

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Ein Kommentar zu „Kommt jetzt das islamistisch-sozialistische Kalifat? – Eine Berliner Horrorstory “

  1. Avatar von Sonja
    Sonja

    Toller Beitrag! Nicht gut zu lesen, dass PolitikerInnen der Linke sich bzgl der von den Medien bewusst inszenierten Hysterie so klein machen lassen – ich dachte sie halten dagegen und reagieren aufkärend, differenzierend.

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